Sonntag, 27.05.2018 05:31 Uhr

Februar in der Alten Wollfabrik

Verantwortlicher Autor: Tanja Obermann Schwetzingen, 03.02.2018, 17:19 Uhr
Presse-Ressort von: Tanja Obermann Bericht 4583x gelesen

Schwetzingen [ENA] Best of Schlager mit Marc Marshall. Eine Woche vor dem Fastnachtsdienstag laden die Profis von The News zum „Best of Schlager“ in die Alte Wollfabrik ein. Dabei stehen die traditionellen Klassiker aus den 50er genauso auf der Songliste wie die Gassenhauer aus den 80er Jahren. Wikipedia meint, dass „Schlager allgemein als leicht eingängige instrumental-begleitete Gesangsstücke der Popmusik mit oft deutschsprachigen,

weniger anspruchsvollen, oftmals auch sentimentalen Texten bezeichnet werden.“ Das mag sein, aber als sicher gilt, dass die Evergreens allen modernen Musikströmen zum Trotz unverwüstlich immer wieder hochgespült werden und durch Schlagerkönige wie Dieter Thomas Kuhn und seinem mallorquinischen Ableger Jürgen Drews sowie die Königinnen Helene Fischer und Andrea Berg auch in der Neuzeit im Hitparadenolymp fest verankert sind.

Mit dem Schlager im Blut aufgewachsen ist der Baden-Badener Marc Marshall, Sohn von Tony Marshall und megaerfolgreich mit dem Duo „Marshall & Alexander“, für das es zwischen 2005 und 2010 es goldene Schallplatten und jede Menge Auszeichnungen für die gemeinsame Arbeit regnete. 2017 ging der charmante Bariton, der seine Gesangsausbildung in den USA und Karlsruhe absolvierte und sich in den Genres Klassik, Pop und Jazz genauso wohlfühlt, auf Solotournee mit seinem dritten Album „Herzschlag“, zu dem ihn kein geringere als André Heller inspirierte.

Alte Wollfabrik - Dienstag, 6. Februar 2017 Einlass: 19.30 Uhr / Beginn: 20.30 Uhr VVK: Stehplatz EUR 18,- , Sitzplatz 19,- (zzgl. VVK-Gebühren), AK: EUR 21,- Karten an allen bekannten VVK-Stellen oder unter www.alte-wollfabrik.de

Simon & Garfunkel Revival Band: Feelin Groovy

Nach einer gelungenen Schwetzinger Premiere im Mai 2017 war es schnell klar, dass die sympathischen Musiker in die Alte Wollfabrik zurückkehren sollten. Denn es gibt wenige Künstler, denen ein vergleichbar guter Ruf vorauseilt, wie dies bei der Simon & Garfunkel Revival Band der Fall ist. Wo sie auch auftreten, hinterlassen die Vollblutmusiker ein begeistertes Publikum und überschwängliche Kritiken.

In ihrem Programm „Feelin´ Groovy“ präsentieren sie die schönsten Songs des Kult-Duos. Traumhafte, leidenschaftliche Balladen wie „Scarborough Fair“ oder „Bright Eyes“, Klassiker wie „Mrs. Robinson“, „The Boxer“ oder „The Sound of Silence“ gehören ebenso fest zum umfangreichen Repertoire wie die mitreißende „Cecilia“. Einfach nur Nachspielen reicht da nicht! Um das Musikgefühl und die vielen kleinen musikalischen Raffinessen zu erwecken, benötigt man auch erstklassige Musiker.

Michael Frank Gesang & Gitarre, Guido Reuter Gesang, Geige, Flöte und Klavier, begleitet von Sebastian Fritzlar an Gitarre, - Klavier, - Trommel & Bass, Sven Lieser an der Gitarre sowie Mirko Sturm an den Percussion & am Schlagzeug schaffen den Seiltanz aus vollendetem Cover und eigener Interpretation so authentisch, dass das Publikum in einen regelrechten Sog zwischen ihre sehr rhythmischen und den gefühlvollen Nummern gerät.

Mit ihren bis ins kleinste Detail abgestimmten Gesangs- und Instrumentaldarbietungen lassen sie die Grenze zwischen Original und Kopie verschwimmen. Allein die mit den Originalen nahezu perfekt übereinstimmenden Stimmlagen sind dabei an Authentizität kaum zu überbieten. Die instrumentalen Fertigkeiten der Musiker sind ebenso beeindruckend, wie ihre Bühnenpräsenz. Sie zeigen eine perfekte Show, ohne dass sie große Showeffekte nötig haben.

Freitag, 23. Februar 2018: Simon & Garfunkel Revival Band: Feelin Groovy Einlass: 19.30 Uhr / Beginn: 20.30 Uhr Alte Wollfabrik Schwetzingen/Mannheimer Straße 35 VVK: EUR 25,- (zzgl. VVK-Gebühren), AK: EUR 30,- Karten an allen bekannten VVK-Stellen oder unter www.alte-wollfabrik.de

Oropax: Faden & Beigeschmack

Die Balance zwischen ausgefeiltem Wortwitz, großem Körpereinsatz, brüderlichem Zwist und einer Materialschlacht aus kuriosen Requisiten sind das Markenzeichen der Martins-Brüder, die als Chaostheater Oropax seit ihrer Schulzeit den deutschsprachigen Raum mit ebenso überraschend sinnfreien wie auch pointierten Verbalgefechten begeistern. Außer für ihren brüllkomischen Humor sind die beiden Freiburger auch noch dafür bekannt, dass sie im Guinness-Buch der Rekorde mit der weltgrößten Sammlung von Streifenkaugummis stehen.

Die beiden „Wollprofis“ stellen am 17. März ihr aktuelles Programm FADEN & BEIGESCHMACK vor, bei dem sich der rote Faden durch und durcher zieht. Der Faden wird zur Masche und diese zum Lockstoff. Wollblutkomik umgarnt dunkle Maschenschaften. Die Oropax-Show ist im ausgeplauderten Nähkästchen.Selbstgestrickt häkeln die brüderlichen Wollpfosten in Wollby-Sorround. Stepp by Steppdecke entstehen auf der Bühne Stickleitern, Wortspielkaskaden, einstürzende Maschenbauten und ein Wollmops.

Man darf sich auf die größte ungesättigte Unterhose, echte Kau-Boys, ökologische Fussabdrücke, das Robert-Koch-Studio, den Fried-doof der Hecken und neueste Altölflecken freuen. Ein stummer Freudenschrei ertönt im Saal ... Kommt jetzt der Mönch oder war es sein natürlicher Feind? Ein Volker spinnt, Thomas ist häkelhaft. Schlau stickt schlecht. Dumm strickt gut! Brachial-filigrane Körper-Comedy und skurril-absurde Spontaneinlagen, dies ist das gute Gütesiegel des Chaos-Theaters. Alles ist grotesk, geistreich und sinnfrei zugleich und vor allem eines: sehr humorwoll. Dart Vader, Oli Garch, die Hormonfee und der Herz-Kasper können dies bezeugen. Was aber ist mit dem Hirsch, der für sein Reh Wolle wollte? Bekam dieser eine RehWollte?

Freitag, 17. März 2017 – Chaostheater Oropax: Faden & Beigeschmack Einlass: 19.30 Uhr / Beginn: 20.30 Uhr VVK: Stehplatz EUR 20,- , (zzgl. VVK-Gebühren), AK: EUR 25,- Karten an allen bekannten VVK-Stellen oder unter www.alte-wollfabrik.de

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.