12. Mannheimer Comedy Cup
Mannheim [Capitol Mannheim] Vom vermeintlichen Familien-Prank zur Comedy-Bühne – Christin Jugsch bringt das echte Leben auf die Bühne Ob Neffe, Mutter oder Bademeister – alle alltäglichen und oftmals skurrilen Begegnungen werden bei Christin Jugschs Comedy bis ins kleinste Detail verarbeitet und dargestellt. Ihre absoluten „funny bones“, die dem Publikum Bilder in den Kopf zaubern, als wären sie selbst dabei gewesen,
sind Christins Markenzeichen. Egal, ob es dabei um Steuer, Dating oder Selbstfindung geht – die Dauerbaustellen ihres Lebens sind immer eine Story wert. Ihre Familie hoffte zu Anfang, dass Christin ihnen doch noch eröffnet, dass dieses Künstlerding alles nur ein Teil der TV-Show „Versteckte Kamera“ sei. Aber nein, sie blieb dabei. Auf den Bühnen des Landes ist Christin durch ihre sympathische und energetische Art inzwischen ein fester Bestandteil der Comedy-Szene. So war sie bereits bei allen großen Mixshows Deutschlands zu Gast: Comedy Clash in der ARD, Ladies Night im WDR, NightWash, Standup 3000 auf Comedy Central, Quatsch Comedy Club und Chaos Comedy Club im ZDF.
Darin erzählt sie mit gewohntem Witz und viel Selbstironie von ihrem Weg vom niedersächsischen Dorfkind zum selbsternannten Stadtkind – und vom ganz normalen Wahnsinn zwischen Steuer, Dating und Selbstfindung. Christin Jugsch ist eine der spannendsten Neuentdeckungen der letzten Jahre: extrem sympathisch, mutig, Storytellerin – und ein echter funny bone. Den Pressetext für sein neues Programm selbst zu schreiben, ist ein bisschen wie onanieren vorm Spiegel – selten lustig. Trotzdem muss es gemacht werden. Also nicht das Onanieren vorm Spiegel, sondern das Schreiben des Pressetextes. Mein neues Programm heißt „Pervekt“, weil mein Leben eben Pervekt ist. An guten Tagen steh ich vorm Geldautomaten.
An schlechten Tagen steh ich vorm Pfandautomaten. Am Ende vom Tag komm ich auf Null raus. Sag ich zumindest dem Finanzamt. Ich wurde 1986 in der ehemaligen DDR geboren. Nackt und ohne Geld. Aber das ist der Zustand, in dem man am gefährlichsten ist. Und am lustigsten. Heute, 38 Jahre später, befinde ich mich wieder in diesem Zustand. Mein Leben ist Pervekt.




















































