Donnerstag, 23.05.2024 00:48 Uhr

Sven Lux auf Quantum gewinnt den Preis der Firma Mattes

Verantwortlicher Autor: Pressebüro Binder Stuttgart, 12.05.2024, 17:25 Uhr
Presse-Ressort von: Tanja Obermann Bericht 2035x gelesen

Stuttgart [Pressebüro Binder] Nach der Dressur Dritter (25.8 Punkte), nach dem Springen Zweiter (29.8) und nach dem Gelände zum guten Schluss Erster (29.8): Sven Lux (Horb) und sein zehnjähriger grauer Hengst Quantum durften sich am Samstagabend in der Arena des Haupt- und Landgestüts Marbach als Sieger im Preis der Firma Mattes feiern lassen. Der Bereiter auf dem Hof von Michael Jung arbeitete sich in jeder Disziplin um einen Platz nach vorne.

So ließ er die Schweizerin Kerstin Häusermann im Sattel von Isselhook’s Iroko TSF, einem elf Jahre alten Trakehner Wallach, die auf insgesamt 29.8 Punkte kam, hauchdünn hinter sich. Auch seinen Chef „Michi“ Jung bezwang er, der dreimalige Olympiasieger verlor mit seinem erst achtjährigen, in Polen gezogenen Wallach Dzoker auf dem Geländekurs Zeit und handelte sich damit sechs Punkte ein. Das bedeutete in der Endabrechnung mit 30.8 Punkten Rang drei in der Zwei-Sterne-kurz-Prüfung.

Andrew Hoy in der Vier-Sterne-lang vor Dirk Schrade

Mit nur 0.4 Punkten aus dem Gelände schob sich der dreimalige Olympiasieger Andrew Hoy am Samstag bei der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit in der Vier-Sterne-lang-Prüfung um den Preis des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg auf den ersten Platz vor dem morgigen Springen in der Arena des Gestüts. Mit insgesamt 31.0 Punkten liegt er vor dem in Münsingen geborenen Mannschafts-Olympiasieger von 2021 in London, Dirk Schrade (Heidmühlen), der den Holsteiner Hengst Cassino gesattelt hatte und auf 33.2 Punkte kam. Dritter ist hier die Schwedin Frida Andersen, die mit der zehnjährigen irischen Stute Stonehavens Baby Blue 33.8 Punkte sammelte.

Dirk Schrade liegt dafür in der Zwei-Sterne-lang in Front, er hatte im Preis der OutlettCity Metzingen die erst sieben Jahre alte Holsteiner Stute Bacalar gesattelt und geht mit einem Ergebnis von 30.8 Punkten ins Springen. Auf dem zweiten Platz rangiert Sonja Kirn (), sie weist mit ihrer Oldenburger Stute Carla Bruni 32.3 Zähler auf. Dritte ist vor dem Springen Faye Füllgraebe-Jung (Horb), für die Ehefrau von Michael Jung und ihren Baden-Württemberger Wallach Ignatz H stehen 35.2 Punkte zubuche.

Starkes französisches Quartett

Bärenstarke Auftritte der Equipe tricolore: Gleich vier Asse aus dem Nachbarland liegen nach der Geländeprüfung am Samstag in der Vier-Sterne-kurz-Prüfung um den Preis der Firma iWEST in Führung. Und hochkarätiger geht es wirklich nicht: Es führt der Team-Olympiasieger von Rio 2016, Astier Nicolas, vor dem zweimaligen Mannschafts-Olympiasieger (2004 Athen, 2021 Tokio) Nicolas Touzaint, gefolgt von Gireg Le Coz und Karim Florent Laghouag, der 2021 Mannschaftsgold bei Olympia für Frankreich holte. Auf den fünften Rang abgerutscht ist Michael Jung, er handelte sich auf fischerChipmunk FRH im Gelände 6.0 Punkte ein und hat nun insgesamt 31.3 Zähler.

Astier Nicolas, nach der Dressur Sechster, kam dagegen auf seinem Selle-Francais-Wallach Babylon de Gamma fehlerfrei über den Parcours und blieb bei 28.0 Punkten stehen. Nicolas Touzaint im Sattel von Diabolo Menthe, ebenfalls einem Wallach aus französischer Zucht, musste zwei Zähler hinnehmen und hat nun 28.7 Punkte. Gireg Le Coz blieb im Sattel von Aisprit de la Loge im Gelände ohne Fehler – 30.1 Punkte vor dem morgigen Springen. Karim Florent Laghouag schließlich komplettierte das Bleu-Blanc-Rouge-Quartett mit 30.8 Punkten, auf dem französischen Wallach Embrun de Reno musste er auf der Geländestrecke zwei Punkte wegen Zeitüberschreitung hinnehmen.

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